LED Hallenbeleuchtung

Was sie über dieses erstaunliche Leuchtmittel noch nie gehört haben!

Hätten Sie gedacht, dass ein kleines elektronisches Bauteil, so groß werden kann? LEDs finden sich heute wirklich überall. Sie können im übertragenen Sinne, die Funktion von LEDs sogar in der Tierwelt beobachten. Theatralisch gesehen, ist ein fliegendes, leuchtendes Glühwürmchen schon eine Leuchtdiode. Der einzige Unterschied ist das nur Atome im Inneren des Käfers angeregt und zum Leuchten gebracht werden. Bei Glühwürmchen ist dies eine chemische Reaktion und bei”>LED Lampen entsteht durch Strom Elektrolumineszenz. Durch diese Verbindung entsteht unsere LED Hallenbeleuchtung.

Was versteht man unter LEDs?

LEDs sind kurz gesagt elektrische Lichtquellen, die sowohl energiesparend als auch langlebig sind. Es ist die Abkürzung von Light-Emitting Diode. Sie können es auch Leuchtdiode, lichtemittierende Diode oder Lumineszenz-Diode nennen.

Dieses Leuchtmittel ist ein Halbleiterbauelement, welches leuchtet, sobald Strom hindurch fließt. Alle elektrischen Eigenschaften entsprechen der einer Diode.

Wer erfand die LED?

Sie wollen wissen, wer auf die erhellende Idee gekommen ist? Hier ist ein kleiner Zeitstrahl, wo Sie sehen können, wie die Leuchtdioden ihren Weg in unser Lager gefunden haben.

  • 1907: Henry Joseph Round. Entdeckung Lichtemission anorganischer Stoffe durch elektrische Spannung. (Niemand sah zu dieser Zeit einen Nutzen darin)
  • 1921: Oleg Wladomirowitsch Lossew, zusammen mit Georges Destricau entdecke er durch ein verunreinigtes Messgerät (Zinksulfat traf hierbei auf Kupfer), die Elektrolumineszenz. Sie entwickelten eine Folie (Lossew-Licht), das zum Beispiel in Cockpits von Militärflugzeugen genutzt wurde.Physikalisch sind diese Folie und LEDs unterschiedlich, aber es zeigt Ihnen die erste praktische Anwendung von anorganischen Materialien.
  • 1962: LEDs werden Industriel. Nick Holonyack stellte den ersten dotierten Halbleiter mit Galliumarsenid (GAs) und Galliumphosphid (GaP) her. Dieser leuchtete ausschließlich in einem glimmenden Rot und wurde GaAsp bezeichnet.
  • 1968: Hier startete die Massenproduktion roter LED-Lampen, für Armbanduhren, Taschenrechner oder glimmende Lampen.
  • 1971: Das LED-Licht wird heller und bekommt die Farben rot-orange, gelb und grün.
  • Seit der 1980er finden sich die Halbleiter auch in Warnsignalen und Werbetafeln wieder.
  • 1995: Die Firma Nichia, hat mir ihren schlauen Köpfen durch die Zugabe von gelben Leuchtstoff in blaues LED-Licht, weißes Licht erzeugt. Heute sind sie Weltmarktführer in ihrem Gebiet. Ihr größter Abnehmer ist iPhone.

Wie funktioniert LED?

Hier kurz für Sie zusammengefasst wie eine lichtemittierende Diode funktioniert und aufgebaut ist.
LEDs bestehen aus:

  • Anode
  • Kathode
  • Bonddraht
  • Chip (Halbleiterkristall)
  • Kunststofflinse
  • Reflektorwanne

Anode und Kathode sind die Pole, sie sind mit einem Draht, dem Bonddraht verbunden. Um die Elektrolumineszenz zu erreichen, kann hierdurch nun die benötigte Energie in Form von Strom fließen.

Die Kathode besitzt einen Chip, ein Halbleiterkristall aus zwei verschiedenen Materialien die unterschiedlich (positiv und negativ) dotiert sind. Dieser Chip ist von einer Kunststoflinse umhüllt, die ihn schützen soll und gleichzeitig für die Verteilung des Lichts im Raum zuständig ist.

Wenn jetzt Strom durch diesen Halbleiter fließt, reagieren die Elektronen. Auf diese Weise wird die erzeugte Energie in Gestalt von Photonen freigesetzt.

Das Ergebnis: Die LED Lampe leuchtet!